Es geht doch - endlich wieder mal ein Nuller in Oestrich!
Leistungsrichter Krüger schien auch keine besonders glückliche Nacht hinter sich gehabt zu haben, und ließ vor allem die A3 Starter wissen, wie er sich einen Benimmknigge für Agilitysportler vorstelle. Sicherlich hat er mit einigen Teilen seiner Ansprache an uns Sportler recht, doch grundsätzlich macht noch immer der Ton die Musik. Bei solchen Ansprachen muss sich ein jeder Prüfungsleiter sicherlich mal hinterfragen, ob und wie ernst man seinen Job als PL nimmt und ob er einem LR diese Art der Show gönnt. Es wäre nur gut, wenn man seinen vollmundigen Ankündigunegn und Drohungen auch Taten folgen lassen würde, ansonsten gerät man schnell in Erklärungsnot, warum der eine oder andere selbsternannte VIP-Agilitysportler sich keinen Cent um solche Ansprachen kümmert. Wie auch immer, der Eine oder Andere hatte an diesem Tag seinen Auftritt und jeder muss nun für sich entscheiden ob er zukünftig seine Läufe, für die er immerhin Startgeld gezahlt hat, zu Ende bringt oder eben nicht. Auf der anderen Seite muss man sicherlich auch mal hinterfragen, wie einfallsreich ein Richter sein muss, wenn man innerhalb von 4 Wochen zweimal den gleichen Parcours in einer Region stellt.
Sei´s drum, mit mehr als 120 Startern war es dann auch ganz natürlich, dass sämtliche Klassen durch ein ziemlich großes Starterfeld besetzt waren. Trainings,- und Vereinspartnerin Ines, die mit ihrem langzeitverletzten Anubis endlich wieder ihr erstes Turnier laufen konnte, durfte als erstes an den Start. Einige Startplätze später durften wir dann endlich ran und da uns der Parcours ein wenig bekannt vorkam, wussten viele bereits, an welchen Stellen die Schwierigkeiten versteckt waren! Dies machte uns auch recht zuversichtlich und letztendlich konnten wir den Parcours endlich wieder einmal fehlerfrei zum Ende bringen. Da allerdings eine alte Pedigree A-Wand zum Einsatz kam, auf der sich Donna einmal mehr nicht nach unten traute, verloren wir hier mal wieder wertvolle Sekunden. Ein begehrter Platz auf dem Treppchen blieb uns daher verwehrt.
Der Jumping wurde nach einer ausgiebigen und überflüssigen Pause von mehr als einer Stunde vom zweiten Richter, Robert Assmann gestellt. Ja Robert und seine Parcoure. Hatte ich schon erwähnt, dass ich sie wohl nie werde zufrieden lösen können. So kam es dann auch, dass es uns mal wieder kurz vor dem Ende erwischte, obwohl der Anfang wirklich sehr zu meiner Zufriedenheit klappte. Na ja, wieder einmal mehr, aus den Augen aus dem Sinn!
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