Viel Sonnenschein rund um den und Parcourhelfer im Parcour beim AHC Beckum
Niemand kann mir sagen, warum ich mir das Turnier beim AHC Beckum eigentlich immer wieder antue. Eigentlich gibt es dort doch eh nix für uns zu holen. Wären da nicht die vielen, lieben ehemaligen Vereinskolleginnen und Vereinskollegen, mit denen sich ein gemütliches Pläuschen nach längerer Zeit immer mal wieder lohnt, ich würde wohl eher zu Hause bleiben, und das Startgeld dem Tierheim spenden.
Leistungsrichterin an diesem schwülen, sonnigen Tag war Kirsten Brox, ja genau die mit dem x und nicht die mit ck, welche dafür bekannt ist, gerne schon mal vier Kontaktzonengeräte im Parcour einzubauen. So kam es auch an diesem sonnigen Vormittag. Während der Parcourbegehung dankte ich dem lieben Gott und der Meldestelle dafür, dass weder Whisky der alte Schotte mit Nicole, noch Silke Giese´s Blizz am Start waren. Da es am heutigen Vormittag wieder zweimal über die A-Wand gehen sollte, konnte ich zumindest halbwegs sicher sein, bei unserer Kontaktzonenhüterei nicht noch zu eventuellen Stangenfehlern als i - Tüpfelchen obendrauf noch Zeitfehler zu bekommen.
Als fünftletztes Team machten wir uns an den Parcour. Gleich zu Anfang wackelte die Startstange, blieb jedoch liegen. Zur Strafe warf Donna mir die zweite Stange und setzte gleich noch mit dem Überspringen des Stegaufgangs einen weiteren Fehlerstrich auf dem Notizblock des Schreibers. Es folgte ein weiterer Sprung worauf man links in den Slalom abbiegen musste. Eigentlich ein Kinderspiel, doch selbst das sollte uns am heutigen Tag vor erhebliche Probleme stellen, so dass wir den Eingang verpassten und uns der dritte Fehler notiert wurde. Nach zwei weiteren Hüpfern führte unser Weg über die A-Wand. Während ich mich schon daran erfreute, dass Donna wenigstens zügig die Wandabgangszone fand tauchte wie aus dem nichts ein Parcourhelfer vor uns im Parcour auf, um das zweite Hinderniss unseres Parcoures wieder auzustellen. An ein Weiterlaufen war jedoch nun nicht mehr zu denken, zumindest nicht ohne der Helferin einen erheblichen, körperlichen Schaden zuzufügen. So einigte ich mich mit Kirsten darüber, dass ich am Ende des Teilnehmerfeldes noch einmal laufen durfte. Obwohl der zweite Lauf von uns fehlerfrei absolviert wurde, blieb nichts anderes über, als die drei Fehler aus dem ersten Lauf zu übernehmen. Immerhin reichte es noch für den 6. Rang und das bei drei Fehlern.
Der anschließende Jumping verlief eindeutig besser. Allerdings patzte Donna auch hier wieder im Slalom, so dass wir neu ansetzen mussten, was uns natürlich einiges an Zeit kostete. Trotzdem war ich mit diesem Lauf und dem 5. Platz, abgesehen von der Zeit sehr zufrieden, zeigte Donna sich doch im Gegensatz zum A-Lauf wieder sehr sprungsicher und führig. Mit einem guten Gefühl traten wir dann abends den Heimweg nach Soest an, denn es war erst das erte Mal für uns, dass wir in Beckum ohne Disqualifikation geblieben sind.
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